Mietrechner 2026 – Wie viel Miete kann ich mir leisten? | Direktvertrieb-Jobs.de

Wie viel Miete kann ich mir leisten?

Berechne in wenigen Sekunden dein maximales Mietbudget – basierend auf der bewährten 30-Prozent-Regel und deinen persönlichen Fixkosten.

Das Wichtigste in Kürze

30-Prozent-Regel: Maximal 30 % des monatlichen Nettoeinkommens sollten für die Warmmiete aufgewendet werden. Bei einem Nettoeinkommen von 2.500 € liegt die maximale Warmmiete demnach bei 750 €.

Warmmiete vs. Kaltmiete: Die Warmmiete umfasst Kaltmiete plus Nebenkosten (Heizung, Wasser, Betriebskosten). Strom und Internet sind in der Regel nicht enthalten und müssen separat eingeplant werden.

Fixkosten beachten: Neben der Miete fallen durchschnittlich 428 € pro Monat für Strom, Internet, Versicherungen, Mobilität und Rücklagen an (Einzelperson, Stand 2026). Diese Kosten reduzieren das frei verfügbare Budget.

Mietspiegel prüfen: Der örtliche Mietspiegel zeigt die ortsübliche Vergleichsmiete. In Gebieten mit Mietpreisbremse darf die Miete bei Neuvermietung die Vergleichsmiete um höchstens 10 % übersteigen.

Mietrechner

Schnellrechner oder Detailrechner – du entscheidest

Dein Gehalt nach Abzug aller Steuern und Sozialabgaben
30 %
Dein Gehalt nach Abzug aller Steuern und Sozialabgaben

Monatliche Fixkosten eintragen

Trage nur die Kosten ein, die bei dir anfallen – leere Felder werden als 0 € gewertet.
Fixkosten gesamt 18,36 €
30 %

Deine maximale Warmmiete

750 €

30 % von 2.500 € Nettoeinkommen

Miete: 750 € Fixkosten: 0 € Rest: 1.750 €
Miete Fixkosten Frei verfügbar

Max. Miete

750 €

Fixkosten

0 €

Frei verfügbar

1.750 €

Weltweit, kostenlos & in Echtzeit zahlen

  • Kostenlose C24 Master- und girocard
  • 0,5 % Zinsen p.a. auf alle Konten
  • Unterkonten mit eigener IBAN
  • Analysen, Budgets & Sparpotentiale
Jetzt kostenloses C24 Girokonto eröffnen*

Was ist die 30-Prozent-Regel?

Die 30-Prozent-Regel ist eine in Deutschland weit verbreitete Faustregel zur Mietbelastung. Sie besagt, dass ein Haushalt maximal 30 Prozent seines monatlichen Nettoeinkommens für die Warmmiete ausgeben sollte. Die Warmmiete umfasst die Kaltmiete zuzüglich Nebenkosten wie Heizung, Wasser und Betriebskosten.

Die Regel dient als Orientierungshilfe, nicht als feste Grenze. Bei einem Nettoeinkommen von 2.000 € ergibt sich eine maximale Warmmiete von 600 €. Bei 3.000 € netto liegt der Richtwert bei 900 €. Wer deutlich über 30 % für die Miete ausgibt, riskiert finanzielle Engpässe bei unerwarteten Ausgaben.

Verbraucherzentralen und Mieterschutzvereine empfehlen die 30-Prozent-Regel als Ausgangspunkt für die Budgetplanung. Entscheidend ist jedoch immer das individuelle Verhältnis von Einkommen, Fixkosten und persönlichem Lebensstil.

Wichtige Begriffe rund um die Miete

Kaltmiete

Die Kaltmiete (auch Nettomiete) ist die reine Miete ohne jegliche Nebenkosten. Sie wird im Mietvertrag als Grundmiete ausgewiesen und bildet die Basis für alle weiteren Berechnungen.

Warmmiete

Die Warmmiete (auch Bruttomiete) umfasst die Kaltmiete zuzüglich der kalten und warmen Betriebskosten. Dazu gehören Heizung, Wasser, Müllentsorgung, Hausmeister, Gebäudeversicherung und Grundsteueranteil. Strom und Internet zählen in der Regel nicht dazu.

Mietspiegel

Der Mietspiegel ist ein von der Kommune erstelltes Verzeichnis der ortsüblichen Vergleichsmieten. Er berücksichtigt Faktoren wie Lage, Baujahr, Größe und Ausstattung der Wohnung. In Deutschland unterscheidet man zwischen dem einfachen und dem qualifizierten Mietspiegel.

Mietpreisbremse

Die Mietpreisbremse ist eine gesetzliche Regelung in Deutschland (§ 556d BGB). Sie besagt, dass die Miete bei Neuvermietung in angespannten Wohnungsmärkten die ortsübliche Vergleichsmiete um höchstens 10 Prozent übersteigen darf. Die Regelung gilt nur in Gebieten, die von der jeweiligen Landesregierung als angespannt eingestuft wurden.

Welche Fixkosten muss ich berücksichtigen?

Neben der Kaltmiete fallen monatlich weitere Kosten an, die du in dein Budget einplanen solltest. Falls du dein genaues Nettoeinkommen noch nicht kennst, hilft dir unser Einkommensrechner weiter. Die folgende Tabelle zeigt typische Richtwerte:

Kostenart 1 Person 2 Personen 3 Personen
Kaltmiete500 €800 €1.000 €
Nebenkosten100 €150 €200 €
Heizkosten80 €120 €150 €
Stromkosten50 €70 €90 €
Internet & Telefon30 €30 €30 €
Rundfunkbeitrag18,36 €18,36 €18,36 €
Versicherungen20 €40 €60 €
Mobilität60 €100 €150 €
Rücklagen50 €100 €150 €
Sonstige Abos20 €30 €50 €
Gesamt928,36 €1.458,36 €1.898,36 €

Wie kann ich Miete sparen?

Mit ein paar gezielten Maßnahmen lässt sich das Mietbudget optimieren, ohne auf Lebensqualität zu verzichten:

Wohnfläche anpassen

Eine kleinere Wohnung spart Kalt- und Nebenkosten. Prüfe, ob du wirklich jedes Zimmer brauchst.

Lage überdenken

Randlagen oder Nachbarstädte bieten oft deutlich günstigere Mietpreise bei guter Anbindung.

Nebenkosten senken

Bewusster Umgang mit Energie und Wasser reduziert die monatlichen Nebenkosten spürbar.

Wohngeld prüfen

Je nach Einkommen und Mietbelastung hast du Anspruch auf staatliche Unterstützung.

Weitere kostenlose Rechner rund um Einkommen, Arbeitszeit und Finanzen findest du in unserer Tool-Übersicht. Besonders hilfreich bei der Budgetplanung: der Arbeitszeitrechner, mit dem du Überstunden und Mehrarbeit in Euro umrechnen kannst.

Häufige Fragen

Wie viel Prozent meines Einkommens sollte ich für Miete ausgeben?

Als Faustregel gilt: Gib nicht mehr als 30 % deines monatlichen Nettoeinkommens für die Warmmiete aus. So behältst du genug finanziellen Spielraum für Fixkosten, Lebenshaltung und Rücklagen. Bei niedrigerem Einkommen sollte der Anteil eher unter 30 % liegen, bei höherem Einkommen ist ein etwas höherer Anteil vertretbar. Wer auf Provisionsbasis arbeitet, kann mit dem Provisionsrechner sein durchschnittliches Einkommen ermitteln.

Was ist der Unterschied zwischen Kaltmiete und Warmmiete?

Die Kaltmiete ist die reine Miete ohne Nebenkosten. Die Warmmiete umfasst zusätzlich Betriebskosten wie Heizung, Wasser, Müllentsorgung und Hausmeister. Stromkosten sind in der Regel nicht enthalten und müssen separat eingeplant werden.

Wie finde ich heraus, ob meine Miete zu hoch ist?

Vergleiche deine Miete mit dem Mietspiegel deiner Stadt. Dieser zeigt ortsübliche Vergleichsmieten für Wohnungen ähnlicher Größe und Ausstattung. Liegt dein Mietanteil deutlich über 30 % deines Nettoeinkommens, könnte die Belastung zu hoch sein. In Gebieten mit Mietpreisbremse darf die Miete bei Neuvermietung die ortsübliche Vergleichsmiete höchstens um 10 % übersteigen.

Welche Rechte habe ich, wenn die Miete zu hoch ist?

In Gebieten mit Mietpreisbremse kannst du eine Anpassung verlangen, wenn die Miete die ortsübliche Vergleichsmiete um mehr als 10 % übersteigt. Bei Überhöhung um mehr als 20 % kann eine Mietpreisüberhöhung vorliegen. Du kannst zu viel gezahlte Miete zurückfordern – bis zu drei Jahre rückwirkend ab Rüge. Wende dich bei Unsicherheiten an einen Mieterverein oder Fachanwalt.

Zählen Nebenkosten zur 30-Prozent-Regel?

Ja. Die 30-Prozent-Regel bezieht sich auf die Warmmiete – also Kaltmiete plus Nebenkosten (Heizung, Wasser, Betriebskosten). Stromkosten und Internet sind in der Regel nicht in der Warmmiete enthalten und müssen separat berücksichtigt werden.

Fazit

Die Frage „Wie viel Miete kann ich mir leisten?" hängt von deinem monatlichen Nettoeinkommen, deinen individuellen Fixkosten und deinem Lebensstil ab. Als Orientierung dient die 30-Prozent-Regel: Maximal 30 % des Nettoeinkommens sollten in die Warmmiete fließen.

Der Mietrechner auf dieser Seite hilft dir, in wenigen Sekunden ein realistisches Mietbudget zu ermitteln – entweder als Schnellrechner mit einem Eingabefeld oder als Detailrechner mit individuellen Fixkosten. Berücksichtige neben der Miete immer auch Strom, Internet, Versicherungen und Rücklagen, um finanzielle Engpässe zu vermeiden.

Prüfe zusätzlich den Mietspiegel deiner Stadt, um einzuschätzen, ob deine aktuelle oder geplante Miete im ortsüblichen Rahmen liegt. Bei deutlicher Überschreitung stehen dir als Mieter rechtliche Mittel wie die Mietpreisbremse zur Verfügung.