Stundenlohnrechner – Verdienst pro Arbeitsstunde berechnen
Bruttolohn in Stundenverdienst umrechnen oder vom Stundensatz das Monatsgehalt ableiten. Sofort-Ergebnis mit Mindestlohnprüfung – kostenlos und ohne Registrierung.
💶 Stundenlohn & Gehalt berechnen
Dein Gehalt landet noch auf einem 0 %-Konto? 💸
Weltweit kostenlos zahlen, in Echtzeit – und dein Geld arbeitet ab dem ersten Euro mit.
- Kostenlose C24 Master- und girocard
- 0,5 % Zinsen p. a. auf alle Konten
- Unterkonten mit eigener IBAN
- Automatische Analysen, Budgets & Sparpotenziale
Wozu dient ein Stundenlohnrechner?
Dieses Werkzeug wandelt ein Bruttogehalt in den exakten Verdienst pro Arbeitsstunde um – und funktioniert genauso in die Gegenrichtung: Aus einem festen Stundensatz lässt sich das zugehörige Monats- und Jahreseinkommen ableiten. Damit entfällt die manuelle Umrechnung zwischen verschiedenen Bezahlungsmodellen.
Der Rechner richtet sich an Arbeitnehmer, die ihren tatsächlichen Stundenverdienst erfahren möchten, an Jobsuchende beim Angebotsvergleich sowie an Arbeitgeber, die faire Vergütungsstrukturen kalkulieren. Auch Freelancer und Selbstständige profitieren, wenn sie Honorare auf Stundenbasis planen – ergänzend dazu eignen sich der Provisionsrechner für provisionsbasierte Vergütung und der Einkommensrechner für Selbstständige für eine Gesamtübersicht.
Ob Vollzeitvertrag, Teilzeitangebot oder stundenbasierte Vergütung – der Rechner macht unterschiedliche Gehaltsmodelle auf einer einheitlichen Basis vergleichbar. Besonders wertvoll ist das bei einem anstehenden Jobwechsel, in Gehaltsverhandlungen oder beim Abgleich mit dem gesetzlichen Mindestlohn.
Rechenweg: So entsteht der Stundenlohn
Der Rechner nutzt standardisierte Annahmen: 52 Arbeitswochen pro Jahr und durchschnittlich 4,33 Wochen pro Monat. Daraus ergeben sich zwei Berechnungsrichtungen.
Vom Bruttogehalt zum Stundenlohn
Die Berechnung läuft in drei Schritten ab: Zuerst wird das Jahresgehalt ermittelt, dann die gesamten Arbeitsstunden pro Jahr, und schließlich ergibt die Division beider Werte den Stundenlohn.
42.000 € Jahresgehalt ÷ 2.080 Stunden
26.400 € Jahresgehalt ÷ 1.300 Stunden
Vom Stundenlohn zum Monatsgehalt
Wer einen festen Stundensatz kennt und daraus das Monatsbrutto ableiten möchte, multipliziert den Stundenlohn mit der wöchentlichen Arbeitszeit und dem Faktor 4,33. Bei 18,50 € Stundenlohn und einer 38-Stunden-Woche ergibt sich ein monatliches Bruttogehalt von rund 3.045 €.
Praktische Einsatzgebiete
Stellenangebote objektiv vergleichen
Ein höheres Monatsgehalt bedeutet nicht automatisch einen besseren Stundenlohn. Wer 3.600 € bei 42 Wochenstunden verdient, liegt mit 16,48 € pro Stunde unterhalb einer Teilzeitkraft, die 2.100 € bei 24 Wochenstunden erhält und auf 16,83 € kommt. Erst die Umrechnung auf den Stundenwert zeigt, welches Angebot die höhere Vergütung pro geleisteter Arbeitszeit bietet. Steht ein Jobwechsel an, lohnt sich zusätzlich ein Blick in den Kündigungsfristenrechner, um die Übergangszeit korrekt zu planen.
Gesetzlichen Mindestlohn prüfen
Die gesetzliche Lohnuntergrenze in Deutschland beträgt aktuell 13,90 € brutto pro Stunde. Die nächste Erhöhung auf 14,60 € ist bereits beschlossen. Besonders bei Vergütungsmodellen mit Zulagen oder Pauschalen hilft der Rechner, den tatsächlichen Stundensatz offenzulegen und mit der gesetzlichen Untergrenze abzugleichen.
Aktueller Mindestlohn: 13,90 € brutto pro Stunde. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht das einem Monatsbrutto von rund 2.410 €. Die nächste Stufe liegt bei 14,60 € – ein Gesamtanstieg von 13,9 %.
Gehaltsverhandlungen vorbereiten
Wer den eigenen Stundenlohn kennt, kann Gehaltsforderungen mit konkreten Zahlen untermauern. Besonders beim Wechsel zwischen Voll- und Teilzeit oder bei der Bewertung von Überstundenpauschalen liefert der berechnete Stundensatz eine belastbare Grundlage für Verhandlungsgespräche.
Arbeitszeitmodelle durchrechnen
4-Tage-Woche, Gleitzeit oder Schichtmodell – jede Veränderung der Wochenarbeitszeit beeinflusst den Stundenlohn direkt. Wird bei einer Reduzierung von 40 auf 32 Wochenstunden das Gehalt beibehalten, steigt der Stundenlohn automatisch von beispielsweise 17,31 € auf 21,63 €. Der Rechner macht solche Szenarien innerhalb von Sekunden sichtbar. Für die exakte Erfassung der Wochenarbeitszeit hilft der Arbeitszeitrechner weiter.
Überstundenvergütung bewerten
Um beurteilen zu können, ob eine Überstundenpauschale angemessen ist, muss zunächst der reguläre Stundenlohn feststehen. Dieser Wert bildet die Referenz für alle Formen zusätzlicher Arbeitszeitvergütung. Wer Überstunden in Industrieminuten dokumentiert, kann diese mit dem Industrieminuten-Rechner in Dezimalstunden umrechnen.
Häufige Rechenfehler vermeiden
Sonderzahlungen nicht einbeziehen
Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Bonuszahlungen erhöhen das Jahresgesamteinkommen und damit den effektiven Stundenlohn. Wer ausschließlich das Grundgehalt ansetzt, unterschätzt seinen tatsächlichen Verdienst pro Stunde. Beispiel: 3.000 € Monatsgehalt plus 6.000 € Sonderzahlungen ergeben ein Gesamtjahreseinkommen von 42.000 € – der effektive Stundenlohn bei 40 Wochenstunden steigt dadurch von 17,31 € auf 20,19 €.
Brutto- und Nettowerte verwechseln
Dieser Rechner arbeitet ausschließlich mit Bruttowerten. Nach Abzug von Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen liegt der Nettostundenlohn deutlich niedriger. Die genaue Differenz hängt von der Steuerklasse, dem Familienstand und dem Wohnort ab. Wer wissen möchte, was vom Nettolohn für die Wohnung übrig bleibt, findet im Rechner Wie viel Miete kann ich mir leisten? eine schnelle Orientierung.
Beachten: Urlaubs- und Feiertage reduzieren die tatsächlich gearbeiteten Stunden im Jahresverlauf, während das Gehalt weitergezahlt wird. Der real erwirtschaftete Stundenlohn liegt deshalb immer etwas höher als der rein rechnerische Wert auf Basis von 52 vollen Arbeitswochen.
Häufig gestellte Fragen
Wie ergibt sich der Stundenlohn bei einer 4-Tage-Woche?
Bei vier Arbeitstagen à 8 Stunden beträgt die Wochenarbeitszeit 32 Stunden. Dieser Wert wird im Rechner als wöchentliche Arbeitszeit eingetragen. Bei einem Monatsgehalt von 3.000 € liegt der Stundenlohn bei 21,63 € – spürbar über dem Wert, der sich bei 40 Stunden mit demselben Gehalt ergäbe (17,31 €).
Ändert sich der Stundenlohn bei einer Arbeitszeitverkürzung?
Ja – und zwar in beide Richtungen. Bleibt das Gehalt gleich, während die Stundenzahl sinkt, steigt der Stundenlohn. Wird das Gehalt proportional angepasst, bleibt der Stundenlohn theoretisch konstant. Der Rechner eignet sich dafür, beide Szenarien gegenüberzustellen und die jeweiligen Auswirkungen vorher einzuschätzen.
Arbeitet der Rechner mit Brutto- oder Nettowerten?
Ausschließlich mit Bruttowerten. Für die Ermittlung des Nettogehalts nach Steuern und Abgaben ist ein separater Brutto-Netto-Rechner erforderlich, da die Abzüge von individuellen Faktoren wie Steuerklasse und Bundesland abhängen.
Was geschieht mit Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld?
Sonderzahlungen fließen in den effektiven Stundenlohn ein, wenn sie zum Jahresgehalt addiert werden. Wer das gesamte Jahreseinkommen inklusive aller Sonderzahlungen als Basis verwendet, erhält ein realistischeres Bild des tatsächlichen Stundenverdiensts.
Gilt der Mindestlohn auch für Minijobs?
Ja. Der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 € brutto pro Stunde gilt auch für geringfügig Beschäftigte. Ausgenommen sind unter anderem Minderjährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung und Auszubildende in Bezug auf ihre Ausbildungsvergütung.
Wie hoch ist der aktuelle Mindestlohn?
Der gesetzliche Mindestlohn beträgt aktuell 13,90 € brutto pro Stunde. Die nächste Erhöhung auf 14,60 € ist bereits beschlossen. Insgesamt entspricht das einem Anstieg von 13,9 % gegenüber dem Vorwert von 12,82 €. Bei einer 40-Stunden-Woche ergibt sich ein Monatsbrutto von rund 2.410 €.