PM International Marketingplan – Aufbau, Prinzip und Möglichkeiten erklärt

PM International Marketingplan

Aufbau, Prinzip und Möglichkeiten erklärt

Wichtigste Punkte auf einen Blick

  • Der Marketingplan ist das Regelwerk – definiert Vergütung, Karrierestufen und Einkommenswege
  • 7 zentrale Wege werden erklärt – aber ohne konkrete Umsetzungsanleitungen
  • Erfolg ist nicht garantiert – Einkommen entsteht nur durch aktive Verkaufstätigkeit

Wer sich über PM International informiert, stößt früher oder später auf den Begriff „Marketingplan". Das ist kein Marketing-Dokument im klassischen Sinne, sondern das zentrale Regelwerk für Vertriebspartner. Es legt fest, wie Provisionen berechnet werden, welche Karrierestufen es gibt und unter welchen Bedingungen Vergütungen entstehen.

Viele Menschen suchen nach konkreten Informationen zum Marketingplan, weil sie verstehen wollen: Wie funktioniert das System? Welche Möglichkeiten gibt es? Und was bedeutet das in der Praxis?

Diese Seite erklärt den PM International Marketingplan sachlich und strukturiert – ohne Verkaufston und ohne unrealistische Versprechen. Die konkreten Umsetzungsstrategien bleiben bewusst außen vor. Diese sind registrierten Vertriebspartnern vorbehalten und werden im geschützten Bereich zugänglich gemacht.

Wichtig zu wissen: Der Marketingplan ist ein Regelwerk, keine Erfolgsgarantie. Vergütung entsteht ausschließlich durch tatsächlich verkaufte und bezahlte Produkte – durch aktive Arbeit, nicht durch die bloße Registrierung.

Was bedeutet „Marketingplan" bei PM International konkret?

Der Begriff „Marketingplan" führt oft zu Missverständnissen. Es ist kein Werbeplan und keine Motivationsstrategie. Es ist ein sachliches Regelwerk – vergleichbar mit einem Tarifvertrag oder einer Gehaltstabelle. Nur eben für selbstständige Vertriebspartner.

Der Marketingplan regelt folgende Punkte:

  • Karrierestufen: Welche Positionen es gibt (bis zu höheren Ambassador-Stufen) und welche Anforderungen für das Erreichen höherer Stufen erfüllt werden müssen
  • Punktesystem: Wie Umsätze in Punkten gemessen werden (Business Volume) und welche Punkte für Qualifikationen relevant sind
  • Vergütungslogik: Welche Provisionen, Boni und strukturbasierten Vergütungen auf welcher Stufe entstehen können und nach welchen Kriterien diese berechnet werden
  • Abrechnungsmodalitäten: Wann und wie Vergütungen ausgezahlt werden und welche Bedingungen dafür erfüllt sein müssen

Wichtige Klarstellung: Der Marketingplan definiert die Spielregeln, nach denen Vertriebspartner vergütet werden können. Er sagt aber nichts darüber aus, wie diese Leistungen konkret erbracht werden sollen. Das ist der Unterschied zwischen Regelwerk und Strategie.

Welche Arten von Vergütung sind im PM International Marketingplan vorgesehen?

Der PM International Marketingplan sieht grundsätzlich mehrere Vergütungsarten vor, die sich aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen ergeben können. Diese sind strukturell im Vergütungssystem verankert und orientieren sich an messbaren Leistungen.

Direkter Produktumsatz

Die Basis bildet der unmittelbare Verkauf von PM International Produkten an Endkunden. Hierbei kann eine Provision auf den erzielten Umsatz entstehen. Die Höhe richtet sich nach dem jeweiligen Karrierestatus und der Umsatzhöhe.

Kundenbasierte Wiederkäufe

Langfristige Kundenbeziehungen können zu wiederkehrenden Umsätzen führen, insbesondere bei Produkten, die regelmäßig nachgekauft werden. Dies kann eine gewisse Planbarkeit in der Vergütung schaffen, setzt jedoch kontinuierliche Kundenpflege voraus.

Team- und Strukturumsätze

Beim Network-Marketing-Modell können Vertriebspartner auch von Umsätzen profitieren, die durch von ihnen geworbene Partner erzielt werden. Die Vergütung erfolgt dabei gestaffelt nach Karrierestufe und Strukturtiefe, wie im Marketingplan festgelegt.

Leistungs- und Karrierelogik

Höhere Karrierestufen ermöglichen Zugang zu weiteren Vergütungskomponenten wie Boni, Führungsprovisionen oder Incentives. Diese sind jedoch an klar definierte Leistungskriterien gebunden.

Hinweis:

Keine Produktkaufpflicht zur Registrierung. Vergütung nur bei verkauften und bezahlten Produkten gemäß Marketingplan. Einkommen nicht garantiert.

Warum scheitern viele trotz Marketingplan?

Der Marketingplan bei PM International ist transparent und nachvollziehbar strukturiert. Trotzdem erreichen viele Vertriebspartner ihre Ziele nicht. Die Gründe liegen nicht im System, sondern im Umgang damit.

Zu viele Wege gleichzeitig

Ein häufiger Fehler: Alles auf einmal ausprobieren. Social Media starten, Produktpräsentationen planen, das persönliche Umfeld ansprechen und gleichzeitig ein Team aufbauen. Das führt zu Überforderung und Ineffizienz.

Erfolgreiche Vertriebspartner konzentrieren sich zunächst auf einen oder zwei Wege. Erst wenn diese funktionieren, kommt der nächste Schritt. Fokus schlägt Vielfalt.

Kein Fokus auf Wiederholbarkeit

Einzelne Verkäufe oder zufällige Erfolge schaffen keine stabile Basis. Wer langfristig erfolgreich sein will, braucht wiederholbare Prozesse. Das bedeutet: Was heute funktioniert hat, muss auch nächste Woche funktionieren.

Ohne System bleibt alles Zufall. Mit System entsteht Planbarkeit.

Falsche Erwartungshaltung

Viele Menschen missverstehen Network Marketing. Die Realität: Es ist ein echtes Geschäft. Es erfordert Zeit, Ausdauer und kontinuierliche Aktivität.

Wer erwartet, dass nach der Registrierung automatisch Vergütungen fließen, wird enttäuscht sein. Vergütung entsteht durch Arbeit, nicht durch Hoffnung.

Verwechslung von Motivation mit Struktur

Motivation ist wichtig – aber sie ersetzt keine Strategie. Viele Vertriebspartner investieren viel Energie in Events, Erfolgsgeschichten und positive Gedanken. Das ist gut. Aber ohne sachliche Auseinandersetzung mit dem Vergütungssystem und den tatsächlichen Anforderungen reicht es nicht.

Der Marketingplan ist kein Motivationsinstrument. Er ist eine wirtschaftliche Grundlage, die verstanden und strategisch genutzt werden muss.

7 Wege, wie Vertriebspartner in der Praxis Kunden & Partner gewinnen

Der Marketingplan regelt die Vergütung. In der Praxis nutzen Vertriebspartner unterschiedliche Wege, um Kunden und Partner zu gewinnen. Die folgende Übersicht ordnet diese Wege allgemein ein – ohne Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

1️⃣ Empfehlungen im Familien- und Bekanntenkreis

Grundprinzip: Gespräche mit Menschen aus dem persönlichen Umfeld – Familie, Freunde, Kollegen, Bekannte. Produktempfehlungen oder Informationen über die Vertriebsmöglichkeit können im persönlichen Kontakt erfolgen.

Warum dieser Weg relevant ist: Bestehendes Vertrauen erleichtert Gespräche. Keine umfangreiche Erklärungs- oder Überzeugungsarbeit ist erforderlich.

Typische Voraussetzung in der Praxis: Ansprache im persönlichen Umfeld, professionelles Vorgehen auch bei privaten Kontakten.

Begrenzte Reichweite: Das persönliche Umfeld ist irgendwann erschöpft.

2️⃣ Persönliche Direktansprache

Grundprinzip: Direkte Gespräche mit Menschen außerhalb des persönlichen Umfelds. Der Verkauf erfolgt ausschließlich im persönlichen Direktvertrieb an Endkunden.

Wichtiger Compliance-Hinweis: Stände in Supermärkten, Messen, Stadtfeste oder ähnliche Events dienen ausschließlich der Information und Kontaktgewinnung. Der Verkauf erfolgt nur im persönlichen Direktverkauf an Endkunden gemäß PM International Distributor Rules. Verkauf über Einzelhandel, Märkte oder Messen ist nicht gestattet.

Typische Voraussetzung in der Praxis: Hohe Kontaktzahl, Frustrationstoleranz, strukturiertes Vorgehen. Ablehnung ist normal.

3️⃣ Social Media (organische Reichweite)

Grundprinzip: Präsenz auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube aufbauen. Inhalte teilen, die Interesse wecken können. Interessenten melden sich über Kommentare oder Direktnachrichten.

Warum dieser Weg relevant ist: Social Media schafft Sichtbarkeit ohne direkten Kontakt. Menschen können erst beobachten, Vertrauen aufbauen und sich dann melden.

Typische Voraussetzung in der Praxis: Regelmäßige Aktivität auf den Plattformen, Beantwortung von Anfragen. Konsistenz über längere Zeiträume ist erforderlich.

Compliance-Hinweis: Keine Spam-Methoden, keine aufdringlichen Direktnachrichten, keine unrealistischen Versprechen. Diese verstoßen gegen PM International Richtlinien.

4️⃣ Veranstaltungen & Präsentationen

Grundprinzip: Organisation von Home-Meetings, Info-Abenden oder Gruppenpräsentationen. Mehreren Interessenten gleichzeitig Informationen zu Produkten oder dem Geschäftsmodell bereitstellen.

Warum dieser Weg relevant ist: Zeiteffizienz. Ein Gespräch mit mehreren Personen statt vieler Einzelgespräche.

Typische Voraussetzung in der Praxis: Strukturierte Präsentation, Authentizität, keine Verkaufsdruckatmosphäre. Alle Aussagen müssen den Compliance-Richtlinien entsprechen.

5️⃣ Kooperationen & Netzwerke

Grundprinzip: Beziehungen zu Fitnessstudios, Trainern, Coaches, Vereinen oder lokalen Unternehmen aufbauen. Zugang zu potenziellen Kunden über bestehende Netzwerke.

Warum dieser Weg relevant ist: Wenn andere dich empfehlen, kann sich Vertrauen übertragen. Bestehende Beziehungen werden genutzt.

Typische Voraussetzung in der Praxis: Alle Kooperationen müssen den PM International Policies entsprechen. Beziehungsaufbau braucht Zeit.

6️⃣ Systeme & strukturierte Weiterleitung

Grundprinzip: Klare Einstiegsseiten oder Informationsprozesse erstellen, die Interessenten selbstständig durchlaufen können. Strukturierte Weiterleitung zu Präsentationen oder Produktinformationen.

Warum dieser Weg relevant ist: Zeitersparnis. Systeme können automatisch ernsthafte Interessenten filtern.

Typische Voraussetzung in der Praxis: Alle verwendeten Materialien und Aussagen müssen den PM International Compliance-Richtlinien entsprechen. Einmaliger Aufbau und Wartung sind erforderlich.

7️⃣ Multiplikation über bestehende Partner

Grundprinzip: Partner gewinnen, die wiederum neue Partner gewinnen können. Fokus auf die Weitergabe regelkonformer Methoden.

Warum dieser Weg relevant ist: Multiplikation durch Duplikation. Wenn andere regelkonforme Methoden erfolgreich anwenden, entsteht ein multiplikativer Effekt.

Typische Voraussetzung in der Praxis: Alle weitergegebenen Methoden müssen den PM International Policies entsprechen. Komplexität muss reduziert werden, damit andere die Methoden nachvollziehen können. Struktur ist erforderlich.

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Warum die konkreten Wege nicht öffentlich erklärt werden

Die bewusste Trennung zwischen öffentlicher Systemerklärung und geschützten Umsetzungsstrategien dient der Qualität der Vertriebsarbeit und dem Schutz angehender Partner.

Details ohne Kontext führen zu Fehlentscheidungen

Konkrete Strategien ohne Verständnis des Gesamtsystems führen zu isolierter Betrachtung einzelner Elemente. Interessenten, die vor der Registrierung mit taktischen Details konfrontiert werden, übersehen häufig wichtige Zusammenhänge und treffen übereilte Entscheidungen.

Anwendung ohne Systemkenntnis birgt Risiken

Jeder der sieben Wege erfordert spezifisches Wissen über Marketingplan, Compliance-Vorgaben und Produktpalette. Öffentliche Anleitungen könnten zu Fehlanwendungen führen, die rechtliche und geschäftliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Der Marketingplan funktioniert nur im Gesamtsystem

Der Marketingplan ist eingebettet in Schulungen, Betreuung, Materialien und Compliance-Strukturen. Erst im Kontext dieses Systems kann er seine Wirkung entfalten. Die schrittweise Freischaltung stellt sicher, dass Partner das System verstehen, bevor sie es anwenden.

Für wen der PM International Marketingplan geeignet ist – und für wen nicht

Der PM International Marketingplan ist nicht für jeden geeignet. Ob dieses System zu dir passt, hängt von konkreten Voraussetzungen, realistischen Zielen und deiner Arbeitsweise ab. Die folgende Gegenüberstellung hilft bei der Selbsteinschätzung.

✓ Möglicherweise geeignet, wenn:

  • → Du Verkaufserfahrung hast oder bereit bist, sie zu entwickeln
  • → Du ein tragfähiges persönliches Netzwerk mitbringst
  • → Du unternehmerisch denkst und Eigenverantwortung übernimmst
  • → Du diszipliniert und selbstständig arbeitest
  • → Deine Erwartungen bezüglich Aufwand und Zeitrahmen realistisch sind
  • → Du bereit bist, bestehende Strukturen zu nutzen

✗ Weniger geeignet, wenn:

  • → Du passive Einkommensquellen ohne aktive Arbeit suchst
  • → Du garantierte Erfolge erwartest
  • → Du keine zeitlichen Ressourcen investieren kannst oder willst
  • → Du nicht bereit bist, neue Fähigkeiten systematisch zu erlernen
  • → Rückschläge dich schnell entmutigen
  • → Du strukturierte Systeme und Vorgaben ablehnst

Diese Einordnung dient der sachlichen Selbstreflexion. Die Eignung hängt letztlich davon ab, ob deine persönlichen Voraussetzungen mit den Systemanforderungen übereinstimmen.

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