Nebenjob von zuhause: Die besten Möglichkeiten im Überblick | Direktvertrieb-Jobs.de

Nebenjob von zuhause – Die besten Möglichkeiten im Überblick

  • Definition: Ein Nebenjob von zuhause ist eine flexible Erwerbstätigkeit neben dem Hauptberuf – am PC, online oder telefonisch, ohne festen Arbeitsort.
  • Seriöse Modelle 2026: Virtuelle Assistenz, Freelancing, Online-Nachhilfe, Content-Erstellung, Datenerfassung und Direktvertrieb gehören zu den gängigsten Optionen.
  • Verdienstspannen: Von ca. 50 € (Umfragen) bis über 2.000 € monatlich (Freelancing) – je nach Qualifikation, Zeitinvestition und Modell. Im Direktvertrieb schwanken die Ergebnisse stark.
  • Rechtlicher Rahmen (Stand 2026): Minijob-Grenze bei 603 €/Monat. Selbstständige Tätigkeit erfordert Anmeldung beim Finanzamt oder Gewerbeamt. Kleinunternehmerregelung: max. 25.000 € Vorjahresumsatz (§ 19 UStG).
  • Risiken: Unseriöse Angebote, fehlende Sozialversicherung bei Selbstständigkeit, unrealistische Einkommensversprechen und im Direktvertrieb/MLM geringe typische Einkommen in der Anfangsphase.
  • Seriositätsprüfung: Keine Vorkasse, transparente Vergütung, echte Produkte, verifizierbare Unternehmensangaben und realistische Einkommensdarstellungen.

Was ist ein Nebenjob von zuhause – und für wen eignet er sich?

Ein Nebenjob von zuhause ist eine regelmäßige Erwerbstätigkeit, die du neben deinem Hauptberuf vom eigenen Wohnort aus ausübst. Anders als klassische Bürojobs arbeitest du am PC, am Handy oder telefonisch – ohne Pendelzeit und mit flexibler Zeiteinteilung.

Besonders gefragt ist der Nebenjob von zuhause aus bei drei Zielgruppen: Angestellte, die abends oder am Wochenende dazuverdienen möchten, Mütter und Väter in Elternzeit mit eingeschränktem Zeitbudget, sowie Studenten und Rentner, die sich ein flexibles Zusatzeinkommen aufbauen wollen.

Die Bandbreite reicht von einfachen Mikrojobs und Datenerfassung bis hin zu anspruchsvolleren Modellen wie Freelancing, virtueller Assistenz oder Direktvertrieb. Jedes Modell hat eigene Stärken, Schwächen und Einstiegshürden – ein pauschales „bestes Modell" gibt es nicht.

Abgrenzung: „Heimarbeit" im juristischen Sinne (Heimarbeitsgesetz, HAG) bezeichnet abhängige Beschäftigung im Auftrag eines Verlegers. Die hier vorgestellten Nebenjob-Modelle umfassen sowohl angestellte als auch selbstständige Tätigkeitsformen – der Fokus liegt auf flexiblen, ortsunabhängigen Möglichkeiten.

Transparenz-Hinweis: Ich schreibe diesen Guide nicht als theoretischer Beobachter, sondern aus meiner eigenen, täglichen Praxis als Vertriebspartner im Direktvertrieb. Um das Modell nicht nur abstrakt zu erklären, zeige ich dir weiter unten in diesem Artikel auch konkret am Beispiel meines eigenen Partnerunternehmens, nach welchen Kriterien ich mich damals für einen Einstieg entschieden habe. Alle mit * gekennzeichneten Links führen zu diesem Unternehmen.

Welcher Nebenjob von zuhause passt zu dir? Modelle im Vergleich

Welcher Nebenjob bringt gutes Geld – und welcher passt zu deiner Lebenssituation? Die folgende Tabelle zeigt die gängigsten Modelle im Vergleich. Die Verdienstangaben sind Richtwerte bei regelmäßigem Einsatz und basieren auf Plattformdaten und Brancheneinschätzungen – individuelle Ergebnisse können stark abweichen.

Nebenjob-ModellVerdienst / Monat (Richtwert)ZeitaufwandEinstieg ohne Erfahrung?Planbarkeit
Virtuelle Assistenz300–1.200 €5–20 h / WocheGrundkenntnisse Office nötigHoch (feste Aufträge)
Freelancing (Text, Design, Web)400–2.000+ €5–25 h / WocheFachkenntnisse erforderlichMittel (projektabhängig)
Online-Nachhilfe200–800 €3–15 h / WocheFachwissen im Schulfach nötigHoch (regelmäßige Schüler)
Datenerfassung am PC150–500 €5–15 h / WocheJa – PC-Grundkenntnisse reichenHoch (feste Stundenjobs)
Callcenter von zuhause200–700 €5–20 h / WocheJa – Einarbeitung durch AuftraggeberHoch (Schichtplan)
Direktvertrieb / Network MarketingStark streuend*5–20 h / WocheFormal ja – Vertriebsskills nötigGering (ergebnisabhängig)
Produkttester50–300 €2–10 h / WocheJa – keine Vorkenntnisse nötigGering (auftragsabhängig)
Online-Umfragen & Mikrojobs50–200 €2–8 h / WocheJa – sofortiger Start möglichGering (kein festes Einkommen)

* Hinweis zum Direktvertrieb: Belastbare Durchschnittseinkommen für den deutschen Markt sind öffentlich kaum verfügbar. Branchenanalysen und internationale Income Disclosure Statements zeigen, dass ein Großteil der Teilnehmer geringe Einkünfte erzielt – viele verdienen unter Berücksichtigung aller Kosten in den ersten Monaten wenig oder gar nichts. Einzelne Partner erreichen deutlich höhere Werte, dies setzt jedoch erheblichen Zeiteinsatz und Vertriebserfahrung voraus.

Die Spalte „Planbarkeit" ist ein oft übersehener Faktor: Ein Nebenjob mit hoher Planbarkeit (feste Stunden, fester Stundenlohn) gibt Sicherheit. Modelle mit geringer Planbarkeit (Direktvertrieb, Mikrojobs) bieten dafür mehr Flexibilität – aber auch mehr Unsicherheit.

Nebenjob von zuhause am PC – abends, am Wochenende oder flexibel

Der klassische Nebenjob von zuhause am PC lässt sich in nahezu jeden Tagesablauf integrieren. Ob du abends nach der Arbeit zwei Stunden investierst, am Wochenende einen konzentrierten Block einplanst oder mit freier Zeiteinteilung arbeitest – die Flexibilität ist der größte Vorteil gegenüber ortsgebundenen Nebenjobs.

Nebenjob von zuhause abends

Abends zwischen 19 und 22 Uhr eignen sich besonders: virtuelle Assistenz, Online-Nachhilfe, Content-Erstellung und Datenerfassung am PC. Diese Tätigkeiten lassen sich gut in feste Abendblöcke einteilen. Auch Kundenberatung im Direktvertrieb wird häufig abends durchgeführt – hier solltest du jedoch bedenken, dass Abend-Calls langfristig in die Freizeit schneiden.

Nebenjob von zuhause am Wochenende

Wer unter der Woche keine Zeit hat, kann den Nebenjob gezielt am Wochenende ausüben. Samstag und Sonntag eignen sich für längere Arbeitsphasen – etwa für Freelance-Projekte, das Erstellen von Social-Media-Inhalten oder das Abarbeiten von Datenerfassungs-Aufträgen.

Nebenjob im Homeoffice mit freier Zeiteinteilung

Die flexibelsten Modelle sind Freelancing, Content-Erstellung und Direktvertrieb. Hier gibt es keine Schichtpläne und keine Mindestarbeitszeit. Wichtig: Gerade bei maximaler Flexibilität ist Selbstdisziplin der entscheidende Erfolgsfaktor. Ohne feste Routine bleibt der Nebenverdienst oft aus.

Praxis-Tipp: Plane feste Zeitblöcke ein – auch wenn dein Nebenjob flexibel ist. Zwei bis drei verlässliche Termine pro Woche schaffen Routine und machen den Unterschied zwischen „mal ausprobiert" und einem funktionierenden Nebeneinkommen.

Direktvertrieb als Nebenjob: Chancen, Risiken und realistische Erwartungen

Der Direktvertrieb ist ein häufig beworbenes Modell für den Nebenverdienst von zuhause. Das Prinzip: Du empfiehlst Produkte direkt an Endkunden und erhältst dafür eine Vergütung gemäß dem Marketingplan des jeweiligen Unternehmens. Bei vielen Anbietern kannst du zusätzlich ein Team aufbauen und an dessen Umsätzen mitverdienen – dieses Modell wird als Network Marketing oder Multi-Level-Marketing (MLM) bezeichnet.

Vorteile des Direktvertriebs

  • Flexibler Zeiteinsatz: Du entscheidest, wann und wie viel du arbeitest – ideal neben Vollzeitjob oder Familie.
  • Geringer formaler Einstieg: Keine Fachausbildung erforderlich. Viele Unternehmen bieten Schulungssysteme für Einsteiger.
  • Skalierungspotenzial: Durch Teamaufbau kann das Einkommen über die eigene Arbeitszeit hinaus wachsen.
  • Ortsunabhängig: Produktberatung und Teamkommunikation laufen zunehmend digital.

Risiken und Grenzen des Direktvertriebs

  • Geringe typische Einkommen: Internationale Branchenanalysen und Income Disclosure Statements zeigen, dass ein Großteil der Teilnehmer im MLM geringe Einkünfte erzielt oder – unter Berücksichtigung aller Kosten – sogar Verlust macht (Quelle: FTC, Verbraucherzentrale NRW).
  • Versteckte Kosten: Autoship-Verpflichtungen, Seminar-Tickets, Reisekosten und Musterprodukte können den Gewinn deutlich schmälern. Diese Kosten werden in der Werbung häufig nicht erwähnt.
  • Soziale Belastung: Viele Einsteiger beginnen im „Warmmarkt" – also bei Familie und Freunden. Das kann zu sozialen Spannungen führen.
  • Hohe Abbruchquoten: Ein Großteil der Vertriebspartner gibt innerhalb des ersten Jahres wieder auf. Langfristiger Erfolg erfordert erhebliche Vertriebs-, Marketing- und Führungskompetenz.
  • Abgrenzung zum Schneeballsystem: Seriöse Direktvertriebsunternehmen basieren auf echten Produktverkäufen. Wenn die Vergütung primär auf Rekrutierung statt auf Produktumsatz basiert, kann ein unzulässiges Schneeballsystem vorliegen (§ 16 Abs. 2 UWG). Die Verbraucherzentrale warnt hier ausdrücklich zur Vorsicht.

Klartext: Studien von Verbraucherschützern zeigen immer wieder, dass ein Großteil der Neueinsteiger im ersten Jahr ein Netto-Minusgeschäft macht. Der Grund: Viele investieren in teure Starterpakete, Schulungen oder monatliche Eigenabos, ohne jemals einen echten Kundenstamm aufzubauen. Network Marketing ist kein „Schnell-reich-werden"-System. Wer seine Betriebsausgaben nicht streng im Blick behält und nicht aktiv verkauft, wird hier Geld verlieren – nicht verdienen.

Woran du seriöse Direktvertriebsunternehmen erkennst

Seriöse Anbieter haben einen öffentlich einsehbaren Marketingplan, verlangen keine verpflichtende Produktabnahme für die Registrierung und stellen echte Produkte mit Marktbedarf ins Zentrum. Prüfe außerdem, ob das Unternehmen Mitglied im Bundesverband Direktvertrieb (BDD) ist und ob Income Disclosure Statements verfügbar sind.

Der deutsche Markt bietet viele etablierte Player mit völlig unterschiedlichen Konzepten – von Vorwerk (Haushalt) über Ringana (vegane Frischekosmetik) bis hin zu PM International (Nahrungsergänzung). Es gibt nicht „das eine beste" Unternehmen, sondern nur das, das zu dir passt. Weil ich selbst tief in der Materie stecke, habe ich meine persönliche Wahl damals detailliert dokumentiert – auf der Seite Unternehmensprofil PM International * findest du alle Fakten, und im Marketingplan * die konkrete Vergütungsstruktur.

Wichtig: Wer im Direktvertrieb „keine Einkommensobergrenze" oder „passives Einkommen ohne Aufwand" verspricht, beschreibt nicht die Realität der meisten Teilnehmer. Bewerte Angebote immer anhand typischer Teilnehmereinkommen – nicht anhand der Top-Verdiener.

Nebenjob von zuhause seriös: Woran du gute Angebote erkennst

Wer einen seriösen Nebenjob von zuhause am PC sucht, stößt neben echten Chancen auch auf fragwürdige Angebote. Diese Checkliste hilft bei der Einordnung.

Checkliste: Merkmale seriöser Heimarbeit

  • Keine Vorkasse: Seriöse Anbieter verlangen kein Geld, bevor du anfängst zu arbeiten. Im Direktvertrieb sind geringe Startpaket-Kosten marktüblich – hohe Vorableistungen dagegen nicht.
  • Transparente Vergütung: Die Verdienstmöglichkeiten sind nachvollziehbar dokumentiert – idealerweise mit durchschnittlichen Teilnehmereinkommen, nicht nur mit Top-Verdiener-Beispielen.
  • Echte Produkte oder Dienstleistungen: Im Mittelpunkt steht ein realer Mehrwert für Endkunden, nicht die Anwerbung weiterer Teilnehmer.
  • Reales Unternehmen: Impressum, Handelsregistereintrag und erreichbare Ansprechpartner sind Pflicht.
  • Widerrufsrecht: Bei Direktvertrieb und Fernabsatz besteht ein 14-tägiges Widerrufsrecht nach BGB – seriöse Anbieter weisen aktiv darauf hin.

Warnsignale bei Heimarbeit-Angeboten

  • Unrealistische Versprechen: „5.000 € im Monat ohne Aufwand" oder „garantiert lukrativer Nebenjob" – solche Aussagen sind unseriös.
  • Vergütung basiert auf Rekrutierung: Wenn das Einkommen primär davon abhängt, neue Mitglieder anzuwerben, kann ein unzulässiges Schneeballsystem vorliegen.
  • Pflicht zu hohen Warenabnahmen: Wenn du zum Einstieg große Warenbestände kaufen musst, ist Vorsicht geboten.
  • Kugelschreiber zusammenbauen, Stifte verpacken: Solche Angebote klingen verlockend einfach, entpuppen sich aber häufig als Abzocke mit Vorkasse-Modell.
  • Künstliche Verknappung und Zeitdruck: „Nur noch heute dieses Starterpaket" oder „Letzte Chance, ins Team einzusteigen" – künstliche Verknappung ist ein typisches Mittel unseriöser Strukturen, um rationale Prüfung zu unterbinden. Seriöse Anbieter geben dir Zeit für eine informierte Entscheidung.

Praxis-Tipp: Recherchiere den Anbieter vor dem Einstieg: Handelsregistereintrag prüfen, Bewertungen auf unabhängigen Portalen lesen und im Zweifelsfall bei der Verbraucherzentrale nachfragen.

Steuern, Anmeldung und rechtliche Grundlagen (Stand 2026)

Jeder Nebenjob von zuhause unterliegt rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Hier die wichtigsten Eckpunkte für 2026.

Arbeitsrecht: Nebentätigkeit neben dem Hauptberuf

Arbeitnehmer dürfen grundsätzlich einen Nebenjob ausüben, solange dieser nicht vertraglich untersagt ist. Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) regelt die tägliche Höchstarbeitszeit (8 Stunden, in Ausnahmen bis 10 Stunden) sowie Ruhezeiten – Haupt- und Nebenjob zusammengerechnet. Informiere deinen Arbeitgeber über die Nebentätigkeit.

Minijob: Die 603-Euro-Grenze 2026

Seit dem 1. Januar 2026 liegt die Minijob-Verdienstgrenze bei 603 € monatlich bzw. 7.236 € jährlich (Quelle: Minijob-Zentrale / Bundesregierung). Die Grenze ist dynamisch an den Mindestlohn von 13,90 € pro Stunde gekoppelt. Minijobs werden pauschal versteuert – die genaue steuerliche Behandlung hängt vom gewählten Modell ab (Pauschsteuer durch Arbeitgeber oder individuelle Versteuerung).

Selbstständige Nebentätigkeit anmelden

Selbstständige Nebentätigkeiten müssen angemeldet werden – aber nicht immer beim Gewerbeamt. Die Unterscheidung ist wichtig:

  • Gewerbliche Tätigkeit (z. B. Direktvertrieb, Online-Handel, Datenerfassung): Anmeldung beim Gewerbeamt, Kosten 15–65 € je nach Kommune.
  • Freiberufliche Tätigkeit (z. B. Texter, Grafiker, Nachhilfelehrer, Programmierer): Anmeldung direkt beim Finanzamt – keine Gewerbeanmeldung nötig (Quelle: Existenzgründungsportal BMWK).

Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) – Neue Grenzen seit 2025

Seit dem 1. Januar 2025 gelten für die Kleinunternehmerregelung neue Umsatzgrenzen (Quelle: IHK, BMF-Schreiben):

  • Vorjahresumsatz: maximal 25.000 € (vorher: 22.000 €)
  • Laufendes Jahr: maximal 100.000 € als Echtzeit-Grenze (vorher: 50.000 € als Prognose)

Wer diese Grenzen einhält, ist von der Umsatzsteuer befreit und stellt Rechnungen ohne Mehrwertsteuer aus. Achtung: Die Einkommensteuer fällt davon unabhängig an – einen komplett „steuerfreien" Nebenjob gibt es nicht.

Neu seit 2025: Wird die 100.000-€-Grenze im laufenden Jahr überschritten, entfällt die Steuerbefreiung sofort ab diesem Umsatz – nicht erst im Folgejahr. Kleinunternehmer sollten ihre Umsätze daher laufend im Blick behalten.

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung. Die steuerliche Behandlung hängt von vielen Einzelfaktoren ab. Bei Unsicherheiten ist die Konsultation eines Steuerberaters empfehlenswert.

Nebenjob von zuhause ohne Erfahrung – so gelingt der Einstieg

Einen seriösen Nebenjob von zuhause ohne Erfahrung zu finden, ist möglich – allerdings korreliert der fehlende Einstiegsaufwand oft mit begrenztem Verdienstpotenzial. Ein realistischer Blick hilft bei der Wahl.

Sofort-Einstieg: Niedrige Hürde, begrenzter Verdienst

Online-Umfragen, Mikrojobs und Produkttester-Tätigkeiten erfordern keine Vorkenntnisse und keinen Bewerbungsprozess. Der Verdienst bleibt allerdings meist bei 50–200 € monatlich – als dauerhafter Nebenjob eignen sich diese Modelle eher als Einstieg oder Überbrückung.

Mittlerer Einstieg: Grundkenntnisse nutzen und ausbauen

Datenerfassung am PC, Callcenter-Tätigkeiten von zuhause und einfache Social-Media-Betreuung setzen grundlegende PC-Kenntnisse voraus, bieten aber bereits 150–700 € monatlich. Der Einstieg gelingt oft über Jobportale oder Personaldienstleister.

Langfristig: Fähigkeiten aufbauen für höhere Verdienste

Wer langfristig mehr verdienen möchte, investiert in Weiterbildung: Online-Kurse in Texterstellung, Webdesign, SEO oder Grafikdesign öffnen den Weg zum Freelancing mit Stundensätzen von 20–60 €. Der Aufwand für den Kompetenzaufbau zahlt sich in der Regel innerhalb weniger Monate aus.

Auch im Direktvertrieb wird der Einstieg ohne Ausbildung beworben. Beachte jedoch: Ohne Verkaufs- und Kommunikationsfähigkeiten ist es schwer, ein stabiles Einkommen aufzubauen. Die von Unternehmen angebotenen Schulungen sind ein guter Startpunkt, ersetzen aber keine eigenständige Weiterentwicklung. Wer den Einstieg in den Direktvertrieb mit PM International * in Betracht zieht, sollte sich vorab mit dem Vergütungsmodell und den realistischen Zeitaufwänden auseinandersetzen.

Praxis-Tipp: Starte mit dem, was du hast – ein aktueller Laptop und eine stabile Internetverbindung reichen für die meisten Nebenjobs von zuhause am PC. Investiere parallel in eine Fähigkeit, die dir langfristig höhere Stundensätze ermöglicht.

Fazit

Ein Nebenjob von zuhause ist 2026 eine realistische Einkommensoption – ob am PC, abends, am Wochenende oder mit freier Zeiteinteilung. Die Modellvielfalt reicht von einfachen Mikrojobs mit 50 € bis zum Freelancing mit über 2.000 € monatlich.

Entscheidend ist die ehrliche Selbsteinschätzung: Wie viel Zeit kannst du investieren? Welche Fähigkeiten bringst du mit? Wie wichtig ist dir Planbarkeit? Modelle wie virtuelle Assistenz oder Datenerfassung bieten Sicherheit durch feste Stundenlöhne. Freelancing und Direktvertrieb bieten höheres Potenzial – aber auch höhere Unsicherheit und Einstiegshürden.

Prüfe jedes Angebot auf Seriosität, informiere dich über die steuerlichen Pflichten (603-€-Minijob-Grenze, Kleinunternehmerregelung mit 25.000 € Vorjahresumsatz) und starte mit realistischen Erwartungen. Wer systematisch vorgeht, kann mit einem Nebenjob von zuhause ein stabiles zweites Standbein aufbauen.

Häufige Fragen (FAQ)

Die höchsten Verdienstchancen bieten Freelancing und virtuelle Assistenz – hier sind Stundensätze von 15–60 € realistisch, setzen aber Fachkenntnisse voraus. Auch Direktvertrieb kann lukrativ sein, allerdings verdienen laut Branchenanalysen viele Einsteiger in den ersten Monaten wenig oder gar nichts. Seriöse Anbieter erkennst du an transparenten Vergütungsplänen, echten Produkten und fehlender Vorkasse-Pflicht.

Ja, viele Nebenjobs von zuhause am PC lassen sich flexibel abends oder am Wochenende ausüben. Besonders geeignet sind virtuelle Assistenz, Online-Nachhilfe, Content-Erstellung und Datenerfassung. Auch der Direktvertrieb lässt sich zeitlich flexibel gestalten. Entscheidend ist, dass du feste Zeitblöcke einplanst, um langfristig dranzubleiben.

Ohne Vorkenntnisse eignen sich Online-Umfragen, Mikrojobs, Datenerfassung und Produkttester-Tätigkeiten. Diese Einstiegsmodelle bringen allerdings nur 50–200 € monatlich. Für höhere Verdienste sind Weiterbildung und der Aufbau von Fachkenntnissen empfehlenswert. Im Direktvertrieb wird der Einstieg ohne Ausbildung beworben, der Aufbau eines funktionierenden Netzwerks erfordert jedoch erhebliche Kommunikations- und Vertriebsfähigkeiten.

Ja, alle Einkünfte sind steuerpflichtig. Selbstständige Nebentätigkeiten müssen angemeldet werden – je nach Art beim Gewerbeamt (gewerbliche Tätigkeit) oder beim Finanzamt (freiberufliche Tätigkeit). Seit 2025 gelten neue Grenzen für die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG: maximal 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € im laufenden Jahr. Minijobs sind seit 2026 bis 603 € monatlich möglich.

Die größten Risiken sind unseriöse Angebote mit Vorkasse-Pflicht, unrealistische Einkommensversprechen und fehlende soziale Absicherung bei selbstständiger Tätigkeit. Im Direktvertrieb und Network Marketing verdienen laut Branchenanalysen viele Teilnehmer weniger als erwartet oder machen unter Berücksichtigung aller Kosten sogar Verlust. Prüfe vor dem Einstieg immer: transparenter Vergütungsplan, echte Produkte, keine Pflicht zu hohen Warenabnahmen und realistische Einkommensangaben.

Ja, gerade die zeitliche Flexibilität macht Heimarbeit attraktiv für Mütter in Elternzeit, Studierende und Rentner. Wichtig: Studierende sollten BAföG-Freibeträge beachten, Rentner die Hinzuverdienstgrenzen bei Erwerbsminderungsrenten prüfen, und Eltern in Elternzeit die zulässige Arbeitszeit von maximal 32 Stunden pro Woche (seit 2024) einhalten.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert (Stand: März 2026), dennoch übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit oder Richtigkeit.

* Der Autor ist selbständiger Vertriebspartner im Direktvertrieb. Mit * gekennzeichnete Links führen zu Seiten eines Direktvertriebs-Unternehmens, für das der Autor als Partner tätig ist. Einnahmen im Direktvertrieb sind nicht garantiert – sie entstehen ausschließlich durch tatsächlich verkaufte und bezahlte Produkte gemäß dem jeweiligen Vergütungsplan. Vertriebspartner arbeiten selbständig und tragen ein unternehmerisches Risiko.

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